Der Deutsche Meister ist gekürt!

Männer KSV-Esslingen

Der TSV Großhadern hat verdient den Deutschen Meistertitel geholt. Im Finale gewannen die Bayern mit 10:3 gegen den KSV Esslingen. Aber schon im Halbfinale hat sich der Ausgang des heutigen Endkampfes in der Hölle des Südens angebahnt.

Bild:
Mannschaft des KSV-Esslingen mit Platz 2

Das Halbfinale des TSV Großhadern gegen den JC Hamburg war das erste Highlight des Tages. Der Judoclub Hamburg war toll aufgestellt, am Ende hat es dann eben doch nicht gereicht.
Das erging ganz ähnlich dem JC Ettlingen, der bis zum 5:7 die Partie gegen den KSV Esslingen dramatisch gehalten hatte, dann aber auch die Segel streichen musste.

Ganz ehrlich: die beiden Teams aus Ettlingen und Hamburg wären ebenfalls würdige Finalisten gewesen! Die Zuschauer sahen super Kämpfe, die Spannung war sehr weit oben...

Das Finale war - klar, die Experten wieder - schon vorher vom Papier her entschieden. Nee, nee.
Die erste Hälfte des Finales war wirklich klasse, tolles Judo, die Zuschauer haben es gefühlt... es hat geköchelt und die Hölle des Südens hat ihr wahres Gesicht gezeigt.
Als Variam Liparteliani seinen ausgekugelten Finger mit gerissener Sehne während des Kampfes seelenruhig eintaped --- und dann seinen Fight noch gewinnt - Chapeau!

Aber am Ende ist es - wie es ist: Der Meister kommt aus Bayern und das auch verdient. Die Großhaderner haben im zweiten Durchgang des Finales meisterliches Judo gezeigt. Punkt. Gratulation an Großhadern, ihr seid es verdient: Deutscher Meister 2015.

... aber wir kommen wieder :-)


Großes Dankeschön

an alle Helfer, die es ermöglicht haben, dass wir das Bundesligafinale ausrichten durften und dafür von allen viel Lob erhielten.

Für die Vorbereitung und Planung des Events blieb leider nur wenig Zeit, alles in allem ganze 17 Tage. Dementsprechend intensiv war der Zeitaufwand im Vorfeld und genauso groß war die Anspannung bei den Verantwortlichen.

Als sich dann am 08. Oktober die Helfer für den Rückbau der Halle einfanden, wich die Spannung schlagartig. Es war einfach toll, wie viele KSV´ler in der KSVArena zu helfen begannen, bspw. das Fitnessstudio umzuräumen, um es in einen Aufwärmbereich für die Athleten herzurichten.
Andere fingen an, in der Halle die Matten wegzuräumen, den Bistro- und Verpflegungsbereich zu gestalten, aufzuräumen, und und und.
Der Freitag stand im Zeichen des Aufbaus der Tribünen und des Außenbereiches. Schon am frühen Morgen wurde gearbeitet und erst gegen Abend war es dann soweit: der Parkplatz vor der Halle war mit Biergarnituren bestückt, der Grillstand und der Getränkeausschank waren aufgebaut.
Innen standen die Tribünen, die Technik war verlegt und installiert: die Hölle des Südens war bereit.

Der Samstag verlief aus organisatorischer Sicht reibungslos, die Stimmung war toll: alle KSV´ler konnten zu Recht stolz auf ihr Engagement sein. Lob kam von vielen Seiten: Zuschauer, Sportler, Vertreter der Medien und der Verbände. Es waren auch unglaublich viele helfende Hände im Einsatz.

Selbst am Sonntag, der Abbautag ist ja traditionell schwierig, wuselte es nur so von KSV´lern. Unglaublicherweise war der Großteil der Aufgaben zum Pizza Essen um die Mittagszeit erledigt.
Ob Bundesligakämpfer oder Partygänger oder oder… : es war sich niemand zu schade, zu helfen.

Respekt ! Und tausend Dank, Euer
Otfried Roser, Jan Steiner, Michael Lautsch, Claudia Thomas, Sonja Herz, Andreas Morhardt, Georg Hottmann und Christian Kruse

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Best of - der Kämpfe


Die Kämpfe

Alle Kämpfe der Ersten Runde Esslingen gegen Ettlingen beim Finale der 1. Bundesliga der Männer vom 10.10.2015.


SWR-Beitrag

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