Judoka in ungewohnter Trainingsumgebung gut unterwegs

Beim 18. Eßlinger Zeitung Lauf im Rahmen des Bürgerfestes gab es dieses Jahr einen neuen Teilnehmerrekord. 21 Judokas hatten schon im Vorfeld unter der Regie von Laufchef Andy Kurz zahllose Laufeinheiten hinter sich gebracht, um bei knapp 30 Grad voller Adrenalin an den Start zu gehen.
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Auch um zu beweisen, dass Judokas nicht nur auf der Matte eine gute Figur machen.
Einen großen Push gab auch die Aussicht, dieses Jahr mit einem Shirt in Vereinsfarben an den Start gehen zu können. Gesponsert wurde das Team #1894 (benannt nach dem Gründungsjahr des KSV Esslingen) großzügig von Frieder Maier, Inhaber der Sammlerecke Esslingen. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!
Alle waren vertreten U18, U21 und Ü40, Freizeitsportler, Trainer, Fitnesssportler, Kämpfer und Kämpferinnen der Württembergliga, Regionalliga und Bundesliga.
Vor dem Start noch ein Mannschaftsfoto am Getränkestand des KSV Esslingen, wie alle Jahre vor den Alten Rathaus, gemacht und sich anschließend durch die Läufermenge zum Start gedrängt. Kurzes Aufwärmen auf der Stelle und schon ertönt der Startschuss: Hajime!
Statt mit Gegnern oder Gegnerinnen wird heute mit dem Kopfsteinpflaster, der Hitze, den engen Kurven, Anstiegen und der Tatsache gekämpft, dass 10km selbst für die Schnellsten wesentlich länger dauern als die 4 Minuten Kampfzeit beim Judo...
Vier Runden gilt es zu bewältigen, vier Mal vorbeikommen am KSV Stand und
frenetisch angefeuert werden, das trägt dann alle ins Ziel!
Die schnellsten Hufe bei den Jungs haben Felix und Andy Kurz sowie Tim Roser. Bei den Mädels läuft Jessica Walter zwei Läufe an einem Wochenende und kommt schnell ins Ziel, gefolgt von der dienstältesten Mannschaftskämpferinnen Hanna Sanders und Anja Hopp.
Aber nicht nur die Schnellsten, alle sind Helden – gefeiert wird danach am KSV Stand und es wird vielfach beschlossen – nächstes Jahr trainieren wir noch mehr und sind noch schneller!
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