KSV Esslingen beendet Saison furios mit 14:0

Buli-_MG_3544
Am letzten Kampftag der Judo Bundesliga Süd besiegte der KSV Esslingen auswärts die Kampfgemeinschaft Mannheim/Heidelberg klar mit 14:0. Trotzdem reichte es am Ende nicht für den Einzug in die Finalrunde.
Nach dem 7:7 Unentschieden am letzten Kampftag gegen den deutschen Rekordmeister TSV Abensberg war klar, dass nur ein sehr hoher Sieg dem KSV Esslingen überhaupt die Chance eröffnen würde, noch in die Finalrunde einzuziehen. Dementsprechend ging das Team um Teamchef Carsten Finkbeiner hoch motiviert in die letzte Begegnung.
Der Blick auf die Tabelle und insbesondere zum aktuellen Zwischenstand zwischen dem direkten Rivalen um den Einzug in die Finalrunde, TSV Großhadern und JSV Speyer, war allen Kämpfern erst nach dem Ende der Begegnung erlaubt. Die Taktik von Carsten Finkbeiner ging auf. In der ersten Runde von 7 Kämpfen dauerte gerade mal der Kampf bis 81 Kilogramm zwischen Jannis Hill und Felix Kurz länger als anderthalb Minuten. Doch auch diesen Kampf beendete Felix Kurz 13 Sekunden vor Ende der Kampfzeit mit einem Ippon vorzeitig, wie alle anderen 6 Kämpfer der Hinrunde. Mit einem 7:0 Zwischenstand im Rücken ging das Esslinger Team mit neuer Hoffnung in die zweite Runde. Auch hier war das Esslinger Team nicht zu stoppen und holte alle Punkte vorzeitig zum 14:0 Endstand nach einer gesamten Kampfzeit von gerade einmal 20 Minuten und 48 Sekunden. Nun waren alle Augen auf die Begegnung von TSV Großhadern gegen JSV Speyer und die Abschlusstabelle gerichtet. Nach einem 5:4 Zwischenstand erkämpfte sich das bayerische Team noch einen klaren 10:4 Endstand. Somit haben am Ende sowohl TSV Großhadern, als auch der KSV Esslingen 12 Punkte. Jedoch hat Großhadern mit 77:35 Kämpfen gegenüber dem KSV Esslingen mit 76:36 Kämpfen genau ein Kampf mehr in der Unterbewertung und somit das Ticket für die Finalrunde gesichert. Dort treffen die beiden bayerischen Teams auf das Hamburger Judoteam und Judo in Holle, die in diesem Jahr die Nordmeisterschaft gewannen.
^