Der Deutsche Meistertitel war in greifbarer Nähe!!!

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800 Zuschauer sahen am vergangenen Samstag in der KSV Sportarena Judo der Spitzenklasse. 6 Weltmeister, mehrere Olympiamedaillengewinner und Europameister standen beim Finale um die Deutsche Meisterschaft auf der Matte. Die Judoka des KSV hatten sich viel vorgenommen, doch so ist der Sport, es kommt oftmals anders als geplant.
Im Halbfinale gab der 6 malige Deutsche Vizemeister gegen den Erstplatzierten aus der Nordstaffel, die SUA Witten, lediglich 3 der 14 Kämpfe ab und gewann mit 11:3. Das zweite Halbfinale gewann der TSV Abendberg gegen die UJKC Potsdam ebenfalls 11:3.
Nun war es wieder soweit, die Finalteilnehmer standen fest, der KSV Esslingen und der TSV Abensberg. Beide standen sich in der Vergangenheit bereits 5mal gegenüber und Abensberg hatte hier immer die Nase vorn. Doch in diesem Jahr waren die Vorzeichen günstig, um den Titel im Jubiläumsjahr nach Esslingen zu holen. Der Sport hat jedoch seine eigenen Gesetze. Sicher geglaubte Kämpfe gingen verloren. Doch es war noch nie gegen Abensberg eine so knappe Kiste. Mit einem 3:4 Pausenstand, war für den zweiten Finaldurchgang alles offen. Was die Spannung im zweiten Durchgang angeht, so war diese nicht zu toppen. Zwei Kämpfe vor Schluss stand es 6:6. Beide Begegnungen waren hart umkämpft gingen aber letztendlich an Abensberg zum Endstand von 8:6.
Es ist nicht so, dass wir damit gerechnet haben, sicher Deutscher Meister zu werden. Deshalb ist die Enttäuschung zwar groß aber nicht riesengroß, resümierte Carsten Finkbeiner. Wir hatten unsere Chancen, haben sie aber nicht alle genutzt.
Ein Spruch aus dem Kampfsport lautet, nach dem Kampf ist vor dem Kampf. Die Planungen für die neue Saison beginnen und eventuell gibt es dann ein erneutes Aufeinandertreffen der beiden besten deutschen Mannschaften, im Finale 2020. Die verflixte Sieben ist nun vorbei, vielleicht klappt es ja im achten Anlauf.
Viele Dank an all die Helfer die mitgeholfen haben, in der kurzen Vorbereitungszeit von gerade einmal in 4 Wochen, dieses Großereignis zu stemmen.
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