KSV Esslingen gewinnt 13:1 gegen die Mannschaft des VfL Sindelfingen !!

Nach dem klaren Heimsieg ist der KSV Esslingen gerüstet für das Finale am 19.10. vor heimischem Publikum in der KSV Sportarena. Die Final Four Teilnehmer stehen nach dem letzten Kampftag der Vorrunde nun fest. Diese sind neben dem KSV der TSV Abensberg, die SUA Witten und der UJKC Potsdam.

Im letzten Bundesligakampf der Vorrunde ging der KSV zuhause mit 13:1 gegen den VfL Sindelfingen als Sieger von der Matte. In Vorfeld stand bereits fest, dass der KSV am Final Four der Judo- Bundesliga als Tabellenzweiter teilnimmt und Ausrichter sein wird. Es wird also ein Heimwettkampf für den KSV am 19. Oktober, sagte Carsten Finkbeiner. Der KSV sammelte gegen den VfL Sindelfingen, der mit einem Punkt Tabellenletzter ist, die letzten Punkte in der Vorrunde. Für zwei KSV-Kämpfer war es ein besonderer Kampf: René Schneider und Fabian Häßner deren Heimatverein der VfL Sindelfingen ist, sie aber in der Bundesliga für den KSV auf die Matte gehen. Die spannendsten Duelle waren die Kämpfe der Esslinger Steffen Hoffmann und Boris Trupka.
In der Hinrunde gewann Hoffmann nach der vollen Kampfzeit per Waza-Ari gegen den Sindelfinger Kim Leon Ruf, im Aufeinandertreffen in der Rückrunde holte Ruf mit dem einzigen Ippon für die Sindelfinger den Ehrenpunkt.
Auch der Kampf von Trupka gegen Yves Behr war einer der sehenswerten. Es ging in die Verlängerung, ehe Trupka mit dem zweiten Waza-Ari den Punkt für die Esslinger sicherte. In Gefahr war der Esslinger Sieg jedoch nie. Dimitri Peters (über 100 Kilogramm) machte gleich zu Beginn den Sindelfingern klar wer das Sagen auf der Matte hat, die KSV-Judoka, schon nach 44 Sekunden legte er Jan Weber per Ippon auf die Matte. Schneider (bis 73 Kilogramm) folgte ihm mit einem Sieg ebenfalls per Ippon gegen Linus Harsch. Der Esslinger Lauf hielt an, Weltmeister Avtandil Tchrikishvili (bis 90 Kilogramm) gewann seinen Kampf gegen Philipp Haug mit zwei Waza-Ari, auch der Kampf bis 81 Kilogramm sowie die weiteren Kämpfe der Hinrunde von Häßner (bis 60 Kilogramm, gegen Fabian Staber), Hoffmann (bis 66 Kilogramm, gegen Ruf) und André Breitbarth (bis 100 Kilogramm, gegen Jakob Seybold) gingen an den KSV.
Auch in Runde 2 setzten sich die Esslinger durch: Peters (über 100 Kilogramm, gegen Jakob Seybold), Soshin Katsumi (bis 81 Kilogramm, gegen Benjamin Hofäcker), der Esslinger Jugendtrainer Garik Harutyunyan (bis 60 Kilogramm, gegen Fabian Staber) und Tchrikishvili (bis 100 Kilogramm, gegen Thilo Assmann) siegten per Ippon. Dazu siegte neben Trupka (bis 73 Kilogramm, gegen Behr) noch Maximilian Schubert (bis 90 Kilogramm, gegen Andreas Finkbeiner). Nur Steffen Hoffmann verlor, das sehr spannende Duell in dem sich beide Kämpfer nichts schenkten.

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